Kunst für Jugendliche und für Erwachsene. Am 25. und am 26. Juli lud das Projekt Kunstnetzwerk Titiseestraße ein, die Siedlung mit den Augen von Kreativen zu sehen. Mit Sprühdosen wurde am Freitag die alte Minigolfanlage jünger gemacht, und mit T-Shirt-Druck, iranischer Musik und Talks mit Reporterin Yasmin wurde der Rosengarten einmal ganz anders wahrgenommen. Ziel beider künstlerischen Aktionen war es, ein Erlebnis gemeinsamen Handelns zu stiften.
Freitag, 25. Juli, alte Minigolfanlage

„Minicrossgolf“ steht in bronze- (oder goldfarbenen) Lettern über dem frisch gebeizten, braunen Holzzaun, der wie ein Tor den Weg freigibt zu einer grünen Stadtecke, die wie geschaffen dafür ist, von Jugendlichen in Besitz genommen zu werden. Gleich neben dem Jugendtreff „Streethouse“ liegt diese Insel. Am Freitag, 25. Juli, brachten Fabian Faylona und Benedikt Stoll Sprühdosen, Schablonen und vor allem den Künstler Philip Wallisfurth mit. Kunstnetzwerk Titiseestraße heißt das von uns geförderte Projekt, das auf Belebung mit künstlerischen Mitteln setzt. Die Jugendlichen stürzten sich sofort auf die Dosen und nahmen die vorbereiteten Holzwände in Beschlag, um dort frei Hand oder nach Vorlage knallbunte Motive aufzusprühen. Eine gemeinsame Eroberung der Oase mit Graffiti und Stencil war das Motto des Nachmittags.
Das Ziel, den Ort der ehemaligen Minigolfanlage zu aktivieren, hatte sich das Projekt Kunstnetzwerk bereits im letzten Jahr als Schwerpunkt gesetzt. In diesem Jahr wollen Benedikt Stoll und Fabian Faylona an dem Ort punktuell aktiv sein.



Sonnabend, 26. Juli, Rosengarten


