Wohin damit?

In unserer Reihe „Quartiersheldinnen und Quartiershelden“ stellen wir regelmäßig Menschen und Einrichtungen im Quartier vor, die einen wichtigen Beitrag zu unserem Viertel leisten. Für den vierten Teil der Serie habe ich mich mit Yannick Kiesel vom sozial-ökologisch und gesellschaftspolitisch aktiven Verband „NaturFreunde Deutschland“ zum digitalen Gespräch getroffen.

Die NaturFreunde Deutschland engagieren sich mit über 66.000 Mitgliedern in 550 Ortsgruppen ehrenamtlich für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft. In diesem Rahmen sind die NaturFreunde unter Leitung von Yannick Kiesel ab dem nächsten Jahr auch mit dem Projekt „Wohin damit“ in unserem Quartier aktiv.

„Die NaturFreunde machen in ganz Berlin Aktionen, von Sport bis Anti-Rassismusarbeit und natürlich Klima- und Umweltschutz. Wir sind immer auf der Suche nach Ausschreibungen und sind so auf das Projekt des Bezirksamts und des Quartiersmanagements Titiseestraße gestoßen – und die Idee hat perfekt zu uns gepasst„, erklärt mir Yannick Kiesel.

„Wohin damit“ zielt auf eine wichtige Herausforderung in unserem Quartier ab – die Mülltrennung und Müllentsorgung. Die „NaturFreunde“ möchten u.a. die Situation im öffentlichen Raum mit den Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Quartiers diskutieren, Aufräumaktionen organisieren und Informationen und Workshops rund um die Themen Mülltrennung und Müllvermeidung im Quartier durchführen.

In diesem Zusammenhang werden die „NaturFreunde“ als erstes ihr aktuelles Angebot auf unser Quartier ausweiten und Aktionen wie Stadtspaziergänge, Lehrgänge, Kurse oder Werkstätten anbieten. Diese Aktionen sollen dann in enger Zusammenarbeit mit den Menschen und den Einrichtungen in unserem Viertel mit dem Thema Müll verbunden werden. Auch bei bereits bestehenden Projekten zum Thema möchten die NaturFreunde unterstützen und richten sich mit ihrem Angebot an Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie Seniorinnen und Senioren.

„Ich unterstütze gerne in der Stadtentwicklung und sehe viel Potenzial in der Titiseestraße. Wir möchten mit unserem Projekt gerne dazu beitragen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sich dort auch wohlfühlen und nicht nur morgens aus dem Haus gehen und abends nach Hause kommen, sondern auch gerne Zeit im Quartier verbringen„, führt Herr Kiesel aus.

Das Projekt „Wohin damit“ ist vorerst bis August 2023 geplant und soll im Frühjahr nächsten Jahres mit den ersten Kiezspaziergängen mit Bewohnerinnen und Bewohnern und weiteren regelmäßigen Aktionen, wie Angebote zum Thema Upcycling für Schülerinnen und Schüler, Gespräche mit Expertinnen und Experten oder auch einem Infomobil starten. Ziel ist es, eine Kontaktstelle für alle im Quartier zu bilden, das Projekt stetig weiterzuentwickeln und langfristig an die Bewohnerinnen und Bewohner und Einrichtungen des Quartiers abzugeben.

„Etwas von null aufzubauen, mit engagierten Bewohnerinnen und Bewohnern und Einrichtungen zu kooperieren und allgemein gemeinsam mit anderen Menschen etwas hilfreiches zu schaffen und Energien zu bündeln, macht mir besonders Freude“, sagt Herr Kiesel.

Das Thema Müll ist schon seit langem ein großes Problem und ein wichtiges Anliegen in unserem Quartier. Mit dem geplanten Projekt können wir dieses Problem nun gemeinsam mit „NaturFreunde Deutschland“ und Ihnen anpacken, um zusammen unser Wohnumfeld zu verschönern. Als Quartiersmanagement Titiseestraße sind wir sind sehr gespannt auf die kommenden Aktionen und freuen uns auf die Zusammenarbeit im nächsten Jahr.

Weihnachten im Quartier.

Liebe kleinen und großen Bewohnerinnen und Bewohner,

wir läuten die Festtage ein. Ab Mittwoch, den 01. Dezember, startet der „Adventskalender für die Nachbarschaft“. An jedem Wochentag, von Montag bis Freitag, wird ein Türchen des Adventskalenders im Fenster des Büros unseres Quartiersmanagments in der Titiseestraße 5 geöffnet.

Außerdem findet täglich um 16.30 Uhr am Weihnachtsbaum auf dem Poppeleplatz eine kleine Aktion statt – Lieder, Geschichten, Süßigkeiten, Rätsel und mehr.

Wir wünschen Ihnen und Euch viel Spaß beim gemeinsamen Öffnen der Türchen!

Helfen im Quartier.

Die Grundschule in den Rollbergen braucht Ihre Hilfe.

Denn bereits seit einigen Jahren versorgen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die Schülerinnen und Schüler der Grundschule in den Rollbergen. Immer freitags gibt es ein gesundes Frühstück. Gemeinsam den Tisch decken, genießen und Gemeinschaft erleben: all das wird den Kindern hierbei vermittelt. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Leider fehlen der Grundschule nun weitere freiwillige Helferinnen und Helfer. Möchten Sie sich engagieren und die Grundschule und die Kinder unterstützen? Melden Sie sich gerne im Sekretariat der Grundschule in den Rollbergen, telefonisch unter 030 – 402 30 59 oder per E-Mail an sekretariat@rollberge.schule.berlin.de

Quartiersrat feiert Premiere.

Am Montag, den 08.11.2021, trafen sich die Mitglieder des neu gewählten Quartiersrats Titiseestraße gemeinsam mit den Partnerinnen und Partners des Bezirks zum ersten Mal.

Nach einer Einleitung durch Felix Bergemann, Leiter unseres Quartiersmanangements Titiseestraße, stellten Herr Raschke und Frau Krüger, die als Vertreterin und Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und des Bezirksamts Reinickendorf anwesend waren, das Programm Sozialer Zusammenhalt in Berlin vor. Das Programm des Bundes und des Landes Berlin richtet sich an die Quartiersräte Berlins und fördert Engagement im Quartier, wie etwa eine Aufwertung des öffentlichen Raums, das Stärken lokaler Netzwerke oder auch die Förderung von Klimaschutzprojekten.

Herr Raschke präsentiert das Programm Sozialer Zusammenhalt
Foto: Selim Tóth

Im Anschluss stellten sich auch die neun Mitglieder des Quartiersrats sowie die Partnerinnen und Partner vor. Diese sind die Grundschule in den Rollbergen, die Kita Waldshuter Zeile, das FACE Familienzentrum, die Agrarbörse, die Kleingartenkolonie Steintal, das Stadtteilbüro, die Seniorenwohnanlage St. Hildegard, Gangway Berlin, das Streethouse und die Gewobag. Schnell kam es zu einem lebhaften Meinungsaustausch und erste wichtige Fragen wurden geklärt – Was ist dem Quartiersrat wichtig? Was muss verändert werden? Wo liegen die Schwerpunkte?

Zuletzt präsentierte Herr Bergemann den Aktions-, Projekt- und Baufonds des Quartiersmanagements und ging auch auf das Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) näher ein, die wichtig für die Förderung der Projekte des Quartiersrats sind.

Foto: Selim Tóth

Wir als Quartiersmanagement Titiseestraße bedanken uns bei allen Mitgliedern sowie den Partnerinnen und Partnern für das gelungene erste Treffen des Quartiersrats. Wir freuen uns sehr darauf, in Zukunft gemeinsam mit Ihnen zu gestalten und zu verändern. Außerdem gilt ein ganz besonderer Dank an Herrn Liegel, Schulleiter der Grundschule in den Rollbergen, dafür, dass das Treffen in den Räumen der Grundschule stattfinden durfte.

Mehr Informationen zum Quartiersrat erhalten Sie hier.

3. Treffen der Aktionsfondsjury

Am Dienstag, den 09.11.2021, traf sich die Aktionsfondsjury unseres Quartiers zum dritten Mal.

Auf dem Tagesprogramm stand diesmal eine Fülle an neuen Aktionen, über die von der Aktionsfondsjury abgestimmt wurde. Da noch Mittel für 2021 zur Verfügung standen und noch einmal sehr aktiv geworden wurde, gingen viele verschiedene Aktionsanträge bei der Aktionsfondsjury ein. Die Aktionen „Über den Tellerrand“, „Lichterland für Zuhause“, „Adventskalender für die Nachbarschaft“, „Was ist hier im Quartier“, „Kinder in Balance“, „Draußenraum“ und „Lernen an der Luft“ dürfen sich über eine Förderung von bis zu 1.500€ freuen.

„Über den Tellerrand“ richtet sich an 6-12 jährige Mädchen aus dem Quartier, denen andere Orte Berlins näher gebracht werden sollen, während die Aktion „Lichterland für Zuhause“ den Familien im Quartier Basteltüten zur Verfügung stellen möchte, mit denen sie gemeinsam gestalten können. Das Projekt „Adventskalender für die Nachbarschaft“ bringt ab dem 1. Dezember Weihnachtsstimmung ins Quartier und lässt von Montag bis Freitag ein Türchen des Adventskalenders am Bürofenster des Quartiersmanagements aufgehen. Die Aktion „Was ist hier im Quartier“ sorgt für Wegweiser im Quartier und „Kinder in Balance“ stärkt den Gleichgewichtssinn von Schülerinnen und Schülern. Außerdem möchte die Aktion „Draußenraum“ Zelte im Quartier aufstellen, die für Veranstaltungen genutzt werden können und die Aktion „Lernen an der Luft“ möchte neue Spielgeräte für den Außenbereich der Kita anschaffen.

Wir bedanken uns bei allen Antragsstellerinnen und Antragstellern für die tollen Ideen zur Förderung unserer Nachbarschaft und danken unserer Aktionsfondsjury für ihr Engagement!

Sie haben Interesse bei der Aktionsfondsjury dabei zu sein oder möchten sich mit ihrer Idee im Quartier engagieren? Dann melden Sie sich gerne per E-mail an decker@qm-titiseestrasse.de oder telefonisch unter 0176.69640625 bei Eva Decker.

Brückenbau im Quartier.

In unserer Reihe „Quartiersheldinnen und Quartiershelden“ stellen wir regelmäßig Menschen und Einrichtungen im Quartier vor, die einen wichtigen Beitrag zu unserem Viertel leisten. Für den dritten Teil der Serie habe ich mich mit Sahar El Nator vom Verein „Arabisches Berliner Tor“ getroffen.

Das Arabische Berliner Tor gibt es mittlerweile seit gut zwei Jahren im Quartier und entstand in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Titiseestraße. „Wir arbeiten mit allen Migranten, nicht nur aus arabischen Ländern, und deutschen Fördervereinen zusammen“, erklärt mir Frau El Nator im Büro des Vereins in der Titiseestraße 3.

Die Hauptaufgabe des Vereins ist es, Brücken zwischen Menschen aus anderen Kulturbereichen und deutschen Bildungseinrichtungen zu bauen. Gibt es Missverständnisse oder Probleme zwischen den Einrichtungen wie Kitas oder Schulen und den nach Deutschland gekommenen Menschen, ist Frau El Nator zur Stelle. Sie erklärt beiden Seiten die jeweils andere Perspektive und fungiert so als Mittlerin zwischen den Kulturen.

Sahar El Nator im Büro in der Titiseestraße 3
Foto: Selim Tóth

„Ich habe eine ähnliche Arbeit an einer Schule im Wedding und später im Märkischen Viertel gemacht und auch in unserer eigenen Schule des Arabischen Berliner Tors gab es immer wieder nachfragen, ob wir nicht bei Problemen mit Schulen vermitteln können. So entstand unser Projekt“, führt Frau El Nator aus.

Das Arabische Berliner Tor bietet aktuell in verschiedenen Einrichtungen in Reinickendorf und Waidmanslust jeweils eine bis zwei Beratungsstunden pro Woche an, möchte sein Angebot in Zukunft aber noch erweitern.

„Am meisten Spaß macht es mir, Lösungen gemeinsam mit allen Beteiligten zu finden und zu sehen wie beide Seiten Vorurteile abbauen und sich gegenseitig besser verstehen“, so Frau El Nator.

Der Verein kann sich vor Anfragen kaum retten, denn oft fehlt auf Seiten der Lehrerinnen und Lehrer das Verständnis für Menschen aus anderen Kulturkreisen. „Dort müsste mehr gemacht werden. Vielleicht schon im Lehramtsstudium. Das würde mir in meiner Arbeit und auch den Schulen selbst helfen,“ erklärt Frau El Nator die Herausforderungen ihrer Arbeit.

In Zukunft möchte das Arabische Berliner Tor gerne ein eigenes permanentes Büro eröffnen und die Arbeit berlinweit durchführen. „In Zukunft möchten wir gerne jeweils wöchentlich in Reinickendorf, Charlottenburg, Wedding oder auch Neukölln unsere Hilfe anbieten. Die Nachfrage ist sehr groß und es gibt viel zu tun“, sagt Frau El Nator.

Mit seiner Arbeit ist das Arabische Berliner Tor eine wichtige Anlaufstelle im Quartier, um zwischen verschiedenen Kulturen zu vermitteln, Brücken zu bauen und zu einem harmonischen Zusammenleben beizutragen. So ist die Arbeit der Quartiersheldinnen und Quartiershelden des Arabischen Berliner Tors unverzichtbar für unser Quartier.

Stadtteilkonferenz verschoben.

Aufgrund der aktuellen Coronasituation haben wir uns entschlossen, die für den 25.11. geplante Stadtteilkonferenz im Quartier vorerst abzusagen.

Alternativ planen wir als Team eine „Woche der Beteiligung“ mit vielen kleinen analogen und digitalen Formaten für Ende Januar/Anfang Februar. Das Programm dieser Woche werden wir Anfang Januar veröffentlichen und freuen uns schon auf den Austausch und die Impulse. Ggf. werden wir die Stadtteilkonferenz im Rahmen des Verfahrens zur Erstellung des IHEK im Frühjahr nachholen.