Mittelpunkt für Engagement.

In unserer Reihe „Quartiersheldinnen und Quartiershelden“ stellen wir regelmäßig Menschen und Einrichtungen im Quartier vor, die einen wichtigen Beitrag zu unserem Viertel leisten. Für den sechsten Teil der Serie habe ich mich mit Stefanie Wind, Fachbereichsleiterin für Stiftungsprojektebei der Stiftung Unionhilfswerk Berlin und aktuell Ansprechpartnerin für das Stadtteilbüro Rollberge, zum Online-Gespräch getroffen.

Das Stadtteilbüro Rollberge gibt es seit mittlerweile zwei Jahren in unserem Quartier. „Wir haben damals von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales den Auftrag übernommen, in der Rollbergesiedlung ein Stadtteilzentrum aufzubauen. Zu Beginn hatten wir nur mobile Angebote, mittlerweile haben wir unser Büro“, erklärt mir Frau Wind.

Das Angebot des Stadtteilbüros richtet sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner unseres Quartiers und umfasst aktuell psychosoziale Beratung und unabhängige juristische Mieterberatung durch einen Anwalt. Für Interessierte starten aktuell eine Malgruppe und eine Handarbeitsgruppe. Auch der Mieterbeirat ist regelmäßig in den Räumen des Stadtteilbüros zu Gast.

Ehrenamtliche Regina Thiele sortiert die Materialien für das neue Gruppenangebot „Handarbeit“
Foto: Stefanie Wind

Allerdings ist das Stadtteilbüro nur eine Übergangslösung und der erste Schritt in Richtung Stadtteilzentrum, unterstreicht Frau Wind. Ziel dieses Zentrums ist es, einen bunt und liebevoll gestalteten Ort für alle Bewohnerinnen und Bewohner zu bieten, in dem sie sich treffen, engagieren und austauschen können. Außerdem soll es ein Nachbarschaftscafé, eine Beratungsstelle für soziale Fragen und Probleme, Sozialarbeiter, interkulturelle Angebote und Bewegungsräume geben. „Letztendlich geht es uns darum, einen Mittelpunkt für alle Menschen zu schaffen, die sich im Quartier engagieren möchten“, so Frau Wind.

Die Suche nach einem passenden Ort gestaltet sich jedoch als schwierig: „Wir sind permanent auf Immobiliensuche und in ständigem Kontakt mit der Senatsverwaltung, aber so langsam kommt Bewegung in unser Vorhaben.“

Bis die richtige Immobilie gefunden ist, kämpft das Stadtteilbüro noch mit Platzmangel, sucht und findet aber immer wieder kreative Lösungen. „Ich habe große Lust und freue mich auf die Aufgaben, die Voraussetzungen sind super“, versichert mir Frau Wind und blickt optimistisch in die Zukunft.

Aber auch schon jetzt steht das Stadtteilbüro mit seinen Angeboten allen Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Quartiers zur Seite und leistet so wichtige Arbeit und einen großen Beitrag zum gemeinsamen Zusammenleben in unserem Viertel.

Wenn Sie das Angebot des Stadtteilbüros in Anspruch nehmen möchten, melden Sie sich gerne per E-Mail an info@stadtteilbuero-rollberge.de oder telefonisch unter 030-81827330 (AB).

Quartiersfeier.

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,

der Sommer und das gute Wetter laden endlich wieder zum Beisammensein ein. In diesem Rahmen unterstützen wir Ihre Idee!

Wenn Sie in der Nachbarschaft ein kleines Fest feiern möchten, sind wir gerne für sie da. Wir unterstützen Sie finanziell, egal ob Sie gemeinsam picknicken oder grillen möchten oder auch eine Tanzveranstaltung, einen Stammtisch oder eine interkulturelle Aktion organisieren möchten.

Foto: Dorothea Schmidt

Bei Interesse melden Sie sich gerne bei Mary-Ann Refela per e-mail an
refela@qm-titiseestrasse.de oder telefonisch unter 0176.79788054.

Alternativ können Sie auch gerne direkt bei uns im Büro in der Titiseestraße 5 vorbeikommen.

Wir freuen uns auf Ihre Idee!

Schau mal rein

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers Titiseestraße, seit neuestem finden Sie alle aktuellen Informationen, Termine, Veranstaltungen und weitere wichtige Neuigkeiten in unserem Quartiersschaukasten vor unserem Büro in der Titiseestraße 5.

Unser Schaukasten vor dem QM-Büro
Foto: Selim Tóth

Für Fragen, Anregungen oder News aus dem Quartier kommen Sie gerne bei uns vorbei!

Schulfest

Am 13.5.2022 findet von 15 bis 19 Uhr das große Fest zum 50-jährigen Jubiläum der Grundschule in den Rollbergen statt.

Das Quartiersmanagement Titiseestraße und die laufenden Projekte werden neben vielen anderen Akteurinnen und Akteuren aus dem Quartier auch mit dabei sein. Alle Bewohnerinnen und Bewohner und weitere Besuchende sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen und mitzufeiern!

Bitte beachten Sie, dass das Fest nicht auf dem Poppeleplatz stattfinden wird, sondern auf dem Schulhof in der Schluchseestraße 79, 13469 Berlin.

Wichtige Termine

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,

in der Rubrik „Quartierskalender“ erhalten Sie regelmäßig die neuesten Informationen zu wichtigen Ereignissen in unserem Quartier.

  • 13.05. – Schulfest zum 50-jährigen Jubiläum der Grundschule in den Rollbergen, 15-19 Uhr, Schluchseestraße 79, 13469 Berlin
  • 14.05 – Tag der Städtebauförderung 
  • 02.09 – Kiezfest der Rollbergesiedlung

Aktionsfondstreffen

Würden Sie gern ein kleines Kiezfest organisieren, brauchen Fußbälle für ein Nachbarschaftsturnier oder wollen gerne eine bienenfreundliche Wiese anlegen? 

Auch in diesem Jahr bietet Ihnen der Aktionsfonds eine tolle Möglichkeit Ihre Ideen umzusetzen!

WAS IST DAS ZIEL DES FONDS?
Über die Finanzierung von Sachmitteln werden kurzfristige, schnell sichtbare Aktionen im Quartier möglich gemacht.

Welche Kriterien sollte das Projekt erfüllen?

  • Nutzen für die Nachbarschaft
  • Förderung der Eigenverantwortlichkeit und Selbsthilfe
  • Stärkung nachbarschaftlicher Kontakte
  • Belebung der Stadtteilkultur
  • Öffentliche Darstellung des Quartiers/Imageförderung
  • Klimaschutz

WIE FUNKTIONIERT DER AKTIONSFONDS?

  1. Teilen Sie uns Ihre Projektidee bis zum 02.06.2022 mit. Das QM-Team unterstützt Sie bei der Antragstellung.
  2. Die Aktionsfondsjury entscheidet über die Mittelvergabe.
  3. Maximal 1.500 Euro werden pro Aktion hauptsächlich für Sachmittel gezahlt.
  4. Los geht’s!

WER KANN DEN AKTIONSFONDS NUTZEN?
Bewohner*innen des Quartiers, die sich ehrenamtlich engagieren wollen und mindestens 16 Jahre alt sind, und Akteure vor Ort.

Sie möchten sich mit Ihrer Idee im Quartier engagieren oder haben noch weitere Fragen? 
Dann melden Sie sich gerne bei Eva Decker per E-mail an decker@qm-titiseestrasse.de oder telefonisch unter 0176.69640625.

Für die Menschen da.

In unserer Reihe „Quartiersheldinnen und Quartiershelden“ stellen wir regelmäßig Menschen und Einrichtungen im Quartier vor, die einen wichtigen Beitrag zu unserem Viertel leisten. Für den fünften Teil der Serie habe ich mich mit Maria Späth getroffen, Leiterin der CaritasSeniorenwohnanlage St. Hildegard.

Vor 12 Jahren wurde die Seniorenwohnanlage St. Hildegard der Caritas-Altenhilfe gGmbh eröffnet. „Ich habe damals mit einem Stift, einem Block und einem Schreibtisch angefangen“, erklärt mir Frau Späth in ihrem Büro in der Tegernauer Zeile 8.

Die Anlage besteht aus drei Wohnhäusern für Seniorinnen und Senioren und bietet Wohnraum mit Service für alle Menschen ab dem Zeitpunkt ihrer Berentung. „Wir sind für die Menschen da, stehen ihnen zur Seite und helfen ihnen bei allen möglichen Problemen“. Ob es nun die spontane Notfallbegleitung, die Vermittlung von Hilfsangeboten, die Unterstützung bei der Ärztesuche oder vieles weitere mehr ist, das Team der Caritas-Seniorenwohnanlage unterstützt ganzheitlich.

Maria Späth in ihrem Büro in der Tegernauer Zeile 8
Foto: Selim Tóth

Darüber hinaus bietet die Wohnanlage regelmäßig Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner, wie gemeinsame Kaffeerunden und Frühstücke, besondere Veranstaltungen zu Festtagen oder auch gemeinsame Ausflüge. Aber auch Gymnastik, Koordinationstraining, Mobilisierung im Alter, Spiel und Spaß beim Bingo, eine Kreativgruppe und vieles mehr steht im Mittelpunkt. Auch ein eigener Hausmeister ist vor Ort, der sich um die technischen Belange kümmert.

Frau Späth und ihr Team schauen regelmäßig nach den hier lebenden Menschen und nehmen sich Zeit für sie. Das war gerade in Zeit der Pandemie sehr wichtig. „Das besondere an der Arbeit ist für mich die Freude der Bewohnerinnen und Bewohner zu sehen, denn das Wichtigste ist, dass sich hier alle wohlfühlen“, so Frau Späth.

Der Eingang der Caritas-Seniorenwohnanlage St. Hildegard
Foto: Selim Tóth

Den Menschen mehr zu geben und ihnen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind, ist für Frau Späth und den Mitarbeitern sehr wichtig. Auch für die Menschen, die kein Service-Wohnen in Anspruch nehmen. „Ob eine Person nun Service-Wohnen gebucht hat oder nicht – die Person ist Mensch und wir wollen, dass es ihr gut geht“, unterstreicht Frau Späth.

Mit ihrer Arbeit sind Frau Späth und das Team zugleich Seelsorger, Berater, Unterstützer und vieles mehr und leistet einen wichtigen Beitrag zum gemeinsamen Zusammenleben aller Generationen im Viertel.