Kiezfest.

Am Freitag, den 14.06.2024, fand wieder unser Kiezfest im Quartier statt. Bei buntem Unterhaltungsprogramm, vielen verschiedenen Ständen unserer Akteurinnen und Akteure sowie reichlich Verpflegung war für alle Bewohnerinnen und Bewohner etwas geboten und auch das zwischenzeitlich regnerische Wetter konnte die gute Stimmung nicht trüben.

Die Brightly Dancers und weitere Acts sorgten für Stimmung
Foto: Selim Tóth

Verschiedenste Akteurinnen und Akteure waren auf dem Kiezfest vertreten, wie das Mosaik e.V., das neu eröffnete Stadtteilzentrum Rollberge oder auch die konZEBT care GmbH, die über gesunde Ernährung informierte. Die Jugendberufsagentur zeigte Zukunftsperspektiven für die jungen Bewohnerinnen und Bewohner auf und auch vor Ort waren das Streethouse, der TSV Berlin-Wittenau 1896, die Agrarbörse und Malteser Hausbesuche und die AWO pro:mensch. Außerdem die Kita Waldshuter Zeile, das Stadtteilzentrum Rollberge mit dem Ehrenamtsbüro, das deutsch-polnische Hilfswerk, die Stadtmenschen Berlin GmbH gemeinsam mit Ways, die eFöb Grundschule, der Förderverein der Grundschule, die Grundschule in den Rollbergen, das Arabische Berliner Tor, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, das Familienbüro Manege Berlin, die Beteiligungsfüchse gGmbH, die Stadtteilmütter Reinickendorf, das FACE Familienzentrum, der Spielebus von kein Abseits! e.V., der Bäcker Back & Eis, die Freiwillige Feuerwehr und der Süßwarenstand Hand Schug.

QM-Leiter Felix Bergemann und Quartiersratssprecher Nico Wanke
Foto: Selim Tóth

An den Ständen der Feuerwehr, des Familienbüros Manege Berlin und beim Spielemobil von kein Abseits! e.V. gab es Unterhaltung für die kleinen Bewohnerinnen und Bewohner, während sich die älteren bei der Jugendberufsagentur über Zukunftsperspektiven informieren konnten. Auch an den weiteren Ständen gab es Spiel, Spaß und Informationen rund um alle Möglichkeiten im Quartier.

Die verschiedenen Stände luden zu Spiel, Spaß und Information rund ums Quartier ein
Foto: Selim Tóth

Aber es gab nicht nur Dinge zu lernen, auch der Bezirksstadtrat Alexander Ewers (SPD) sowie der Quartiersratssprecher Nico Wanke waren zu Gast. Des Weiteren sorgten der Chor der Grundschule in den Rollbergen, die Tanzgruppe Brightly Dancers, Peter The Guitar Man und das deutsch-spanische Rapduo gegen Rassismus Global Origins für Unterhaltung und Bewegung im Publikum.

Trotz des zwischenzeitlich schwierigen Wetters war der Andrang groß
Foto: Selim Tóth

Wir danken allen Akteurinnen und Akteuren, allen Gästen und allen Bewohnerinnen und Bewohnern fürs Dabeisein und freuen uns auf das nächste Kiezfest.

Gemeinsam ausfliegen.

In unserer Reihe „Quartiersheldinnen und Quartiershelden“ stellen wir regelmäßig Menschen, Projekte und Einrichtungen im Quartier vor, die einen wichtigen Beitrag zu unserem Viertel leisten. Für den 15. Teil der Serie habe ich mich mit Tanja Lierenfeld vom Stadtteilzentrum Rollberge zum Online-Gespräch verabredet.

Tanja ist seit bald zwei Jahren im Stadtteilzentrum Rollberge für die Büro- und Veranstaltungsorganisation zuständig und engagiert sich für die Seniorinnen und Senioren unseres Quartiers. „Ich bin damals durch einen anderen Träger ins Stadtteilzentrum gekommen und bekam die Möglichkeit, dreimal die Woche ein Kreativprojekt für ältere Bewohnerinnen und Bewohner zu organisieren“, erklärt Tanja im Gespräch. Dadurch entstand die erste Verbindung zu den Seniorinnen und Senioren und sie bekam später die Möglichkeit, ihr Projekt im Stadtteilzentrum weiterzuführen.

Foto: Tanja Lierenfeld

Seitdem organisiert sie regelmäßig Ausflüge und Malangebote für die Seniorinnen und Senioren im Quartier. „Die älteren Bewohnerinnen und Bewohner waren begeistert von der Idee, gemeinsam die Stadt zu erkunden. Gerade, da nicht erst seit der Pandemie Einsamkeit ein großes Thema ist“, erklärt sie und fügt hinzu, dass mittlerweile neue Kontakte und Freundschaften entstehen von Menschen, die bisher nur Nachbarn waren.

Gemeinsamer Ausflug ins Planetarium
Foto: Tanja Lierenfeld

Die gebürtige Kreuzbergerin lebt seit einigen Jahren in der Titiseestraße und organisiert neben den Ausflügen auch immer mittwochs die Malkurse „Kreativ mit Tanja“. „Es macht mir große Freude zu sehen, dass die älteren Bewohnerinnen und Bewohner, die vorher nicht malen konnten, jetzt Malen gelernt haben und auch mehr aus sich herauskommen„, erklärt sie und möchte in Zukunft weitere Angebote für ältere Menschen organisieren. „Ich möchte erreichen, dass wir einen Bus für unsere Gruppe bekommen und so gemeinsame Ausflüge machen können, denn mit der BVG zu fahren ist für viele leider nicht mehr möglich“. Dazu möchte sie auch gerne Konzerte in der Siedlung veranstalten, sodass auch Menschen, die nicht mehr so weit fortkommen, etwas neues erleben können. „Mit älteren Menschen kann ich einfach gut“, lacht Tanja.

Foto: Tanja Lierenfeld

Sie schätzt die Vielfalt im Quartier, verschließt die Augen aber nicht vor den Herausforderungen im Kiez. „Was fehlt ist Aufklärung, wenn es zum Beispiel um das Thema Müllentsorgung geht. Aber um etwas zu verändern, müssen wir alle bei uns selbst anfangen„, betont sie und wünscht sich ein besseres Miteinander im Kiez. Durch ihr Engagement sorgt Tanja selbst für einen großen Beitrag zu mehr Gemeinschaft in unserem Quartier und wir als QM sind sehr dankbar für ihren Einsatz für ein größeres Miteinander in unserem Viertel.

Kiezfest am 14.6.24

Nächste Woche Freitag startet bei uns das Kiezfest auf dem Poppeleplatz, Titiseestraße 5. Es wird viele bunte Stände mit Angeboten der unterschiedlichen Initiativen im Quartier geben und ein unterhaltsames Bühnenprogramm. Wir freuen uns auf drauf.

Bau im Quartier.

Am Samstag, 04.05.2024, wurde deutschlandweit der Tag der Städtebauförderung gefeiert und auch wir in der Rollbergesiedlung waren mit von der Partie. Im Büro des Quartiersmanagements Titiseestraße feierten wir gemeinsam mit Bezirksstadträtin Korinna Stephan die Erfolge der Städtebauförderung im Quartier Titiseestraße, wie das kürzlich neu eröffnete Stadtteilzentrum und den Neubau des Familienzentrums mit angeschlossenen Wohnungen und Kita. 

Peter Wellnitz, Bezirksstadträtin Korinna Stephan, Christian Baranowsy
Foto: Selim Tóth

Die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente der Stadtentwicklung, für starke Quartiere, ein attraktives Lebensumfeld und ein gutes Miteinander im Kiez.

Foto: Selim Tóth

Im Rahmen der Feier wurde außerdem die Fotoausstellung „Schnappschüsse – Bilder aus der Rollbergesiedlung“ gemeinsam mit Frau Stephan und den beiden langjährigen Bewohnern und ausgestellten Fotografen Christian Baranowsky und Peter Wellnitz eröffnet, die die Bilder mit Geschichte füllten und mit ihren Anekdoten einen schönen Einblick in das Leben im Quartier seit den 70er bzw. 80er Jahren gaben.

Foto: Selim Tóth

In den letzten Monaten konnten Bewohnerinnen und Bewohner bei uns Fotos aus den Rollbergen einreichen, vom Ende der 1960er Jahre bis heute. Die besten Bilder zeigen wir noch bis zum 31.05.2024 in unserem Büro in der Titiseestraße 5.

Eröffnung des Stadtteilzentrums.

Am Donnerstag, den 25.04.2024, war es endlich soweit – nach langer Warte- und Bauzeit wurde das Staddteilzentrum Rollberge feierlich eröffnet. „Am Ende ist alles gut. Ich bin total glücklich, dass wir das endlich, auch dank der Hilfe des Netzwerks im Quartier und des Quartiersmanagements, schaffen konnten“, freute sich Stefanie Wind, Fachbereichsleitung Stiftungsprojekte des Unionshilfswerks.

Foto: Selim Toth

Das Stadtteilzentrum, unter der Leitung von Bettina Jungmann, umfasst ein Kiezcafé und eine Sozialberatung und ist auch für viele weitere Projekte, Aktionen und Themen da – wie etwa Einsamkeit, Klima, Inklusion, Familie, Vielfalt oder auch generationsübegreifende und interkulturelle Aktivitäten. Darüber hinaus ist das Stadtteilzentrum immer offen für weitere Ideen und Vorschläge der Bewohnerinnen und Bewohner. Musikalisch eröffnet wurde das Fest durch die Big Band des Romain-Rolland Gymnasiums unter Leitung von Phillip Otufowora. Im Anschluss war es an der Zeit für feierliche Worte, liebe Wünsche und Zukunftsaussichten von Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner, Norbert Prochnow, Vorstand Stiftung Unionhilfswerk Berlin, Aziz Bozkurt, Senasverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Staatssekretär Stephan Machulik, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und Malte Bädelt, COO/Vorstand der Gewobag.

Foto: Selim Toth

Emine Demirbüken-Wegner betonte „Potential, Einsatz und ehrenamtliches Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Wichtigkeit des Stadtteilzentrums für den Kampf gegen Einsamkeit“, und wünschte dem Stadtteilzentrum eine solide Gemeinschaft sowie aktive Bewohnerinnen und Bewohner. Nach musikalischem Zwischenprogramm der Big Band stellte Bettina Jungmann, Leitung des Stadtteilzentrums, sich und ihr Team vor. Sie warf einen Blick zurück auf den langen und oft steinigen Weg bis zur Eröffnung, betonte die Wichtigkeit des Zentrums und sprach ihrem Team, den Beteiligten aus der Politik und den Bewohnerinnen und Bewohnern großen Dank aus. „Lasst uns heute und zukünftig gemeinsam am Ball bleiben“, schloss sie ihre Rede mit Blick auf die diesjährige Europameisterschaft. Einen Überblick über alle Angebote des Stadtteilzentrums finden sie hier.

Foto: Selim Tóth

Neben Musik und Redebeiträgen war außerdem mit Snacks, Getränken und einem Coffee Bike für das leibliche Wohl gesorgt. Dazu gab es Kinderschminken, einen Stand der Jugendberufsagentur, eine Cosplay-Vorführung, eine Aufführung der Tanzgruppe Brightly Dancers, ein Tischtennis-Turnier, eine Führung durch das Stadtteilzentrum und einen musikalischen Abschluss durch Peter the Guitar Man. Letztlich waren sich alle Beteiligten an diesem schönen Tag einig – Stadtteilarbeit wirkt, ist gewollt und wichtig in Reinickendorf und in vor allem in unserem Quartier. Wir als Quartiersmangement Titiseestraße danken allen Beteiligten, allen Partnerinnen und Partnern und allen Bewohnerinnen und Bewohnern für ihre Begeisterung, Engagement und diesen schönen Tag. 

Bewegung im Quartier.

Am Mittwoch, den 24. April dieses Jahr, veranstalteten wir das erste von insgesamt vier Familienbewegungsfesten im Jahr 2024. Ab 14:00 Uhr waren auf dem Poppeleplatz, direkt vor der Grundschule, acht vielfältige Mitmachstationen für Groß und Klein aufgebaut. Von einem Bobbycar – Parcours bis hin zum Basteltisch war für jeden etwas dabei.

Die Teilnahme war vollkommen kostenlos. Jeder erhielt zu Beginn eine Stempelkarte und konnte dann losziehen. Für jede absolvierte Station gab es einen Stempel. Wer zum Schluss mit acht Stempeln zurückkam, bekam eine persönliche Urkunde, sowie einen kleinen Preis.

Insgesamt durften wir rund 110 Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf dem Poppeleplatz begrüßen und verbrachten bei überraschend gutem Wetter einenschönen Nachmittag gemeinsam. Es wurde gebastelt, gehüpft, gekegelt und hoffentlich auch der Spaß an der Bewegung entdeckt.

Ein großes Dankeschön geht auch an das FACE Familienzentrum, die MKK, sowie das Deutsch – Polnische Hilfswerk, für die tollen Stationen und die tatkräftige Unterstützung. Wir freuen uns schon auf die nächsten Termine am 21.06., 19.07 und 20.09, an denen wir wieder das Familienbewegungsfest mit euch feiern können.

Euer Team vom TSV Berlin – Wittenau1

  1. Text und Fotos: Maike Weiße, TSV Berlin-Wittenau ↩︎

Oster-Rallye im Quartier

Am Donnerstag, den 28.03.24, fand in der Rollbergesiedlung die traditionelle Osteraktion statt. Obwohl die Wettervorhersage nichts Gutes verheißen hatte, konnte die Oster-Rallye letztendlich sogar bei Sonnenschein stattfinden.

Auf dem Poppeleplatz gab es einige Highlights für die Jüngeren. Neben einer von der Gewobag finanzierten Hüpfburg und einer Kinderschminkstation, konnten verschiedene Stationen besucht werden. Wer am Ende alle Stempel gesammelt hatte, bekam einen kleinen Preis.

Des Weiteren waren das dt.-polnische Hilfswerk e.V. (Projekt “interkulturelle Begegnungen“) mit einer Bastelaktion, das FACE, der Förderverein der Grundschule in den Rollbergen mit der über den Aktionsfonds finanzierten Buttonmaschine sowie KonzeptCare (Projekt „Gesunden Appetit“) mit selbstgebackenem Gebäck dabei.

Für alle Bewohnerinnen und Bewohner wurden Getränke und kleine Snacks angeboten. Ein Kennenlernen, Austausch und Informationen zu allem, was in der Rollbergesiedlung gerade passiert oder angeboten wird, war so in gemütlicher Atmosphäre möglich.